Ich würde z.B. gerne Parkfiguren so darstellen. Die kann ich schlecht drehen', d.h. ich werde mich um die Statue bewegen müssen. Was ist dabei noch zu beachten? Sepp
Hallo Sepp!
Ich hab sowas im letzten Jahr mit einem Oldtimer gemacht. Wir haben in einer Halle einen ca. 25m Kreis markiert - ausgehend von der Mitte des Autos.
Auf dem Kreis haben wir ca. 250 Positionen markiert, auf denen jeweils zwei Füße des Stativs standen. Auf diese Art haben wir versucht, Standpunkt und Bildwinkel
für jede der 250 Einzelaufnehmen konstant zu halten.
Das hat so la-la funktioniert - man kriegt es mit solchen Mitteln nicht präzise hin. Außetrdem dreht sic nat. der Unter-/Hintergrund mit.
Wir werden das in diesem Jahr wiederholen - mit einem sich mit der Kamera und gegenüber der Kamera bewegenden Blue- oder Greenscreen - das Auto selbst muß nat. auch auf einer B/G-Scr. Fläche stehen. Vielleicht legen wir auch Schienen im Kreis.
Ich hab so ein ObjektVR mit ´nem Auto vor einiger Zeit mal im Studio gemacht - da haben wir den Boden höhergelegt, eine rotierende Scheibe bündig eingelassen und das Auto vor einer Hohlkehle gedreht. War perfekt.
Bloß ist das naheliegenderweise eben nur machbar, wenn es kommerziell ist und der Kunde den Aufwand zahlt - das waren 3 Tage in einem 400qm Studio +
Setbau.
Bin mal gespannt auf die neue Aktion in der Halle . . . :-))
Bei Deinen Statuen rate ich Dir Folgendes:
a) Suche einen Tag aus, an dem der Himmel wolkenlos blau ist - dann kannst Du mit ColorKey arbeiten.
aa) schalte JEDE Automatik der Kamera ab!
b) Messe um die Statuen herum einen exakten Kreis aus ud markiere darauf möglichst viele Positionen - wie ich obe beschriebenn habe - je mehr Positionen, desto flüssiger ist die Rotation.
c) Suche Dir ein sehr gutes Videoschnitt- bzw. PostPro-Programm - damit kannst Du Unregelmäßigkeiten der "Kamerabewegung" per virtuellem "Steadycam" kompensieren.
d) richte Dich auf darauf ein, daß das alles VIEL Zeit kostet . . .
Gruß, Klaus